Archive for März 4th, 2008
Dienstag, März 4th, 2008
DJ – ein Traumberuf
Für die Jugend, die sie auf Musikveranstaltungen, Parties oder in großen Kultdiscos anbeten, sind sie die Stars: DJs entscheiden über Gelingen oder Misslingen einer Party, die Gäste dringen zu Ihnen vor, um den Triumph auszukosten, wenn der DJ ihren Wunsch-Titel spielt.
Der Pop-DJ bietet dem Publikum angenehme Musik, seine Aufgabe ist die gute Unterhaltung. zu bieten und es gut zu unterhalten. Daher legt er großen Wert darauf, eine ausgewogene Mischung beliebter Musik zu spielen und zu jeder Platte eine möglichst passende Folgeplatte zu finden, die sein Programm interessant hält. Dieser DJ legt in Diskotheken auf. Das aufregende Nachtleben, immer Unterhaltung und die Fans immer vor Augen. Der Job des DJs scheint ein Traumberuf zu sein.
DJs, die auf House-, Goa-, Techno- oder Jungle-Parties auflegen zielen darauf ab, die hypnotische Wirkung seiner Musik durch seine spezielle Auflegetechnik zu optimieren, wobei die Platten idealerweise in der selben Geschwindigkeit gespielt werden. Durch den Crossfader kann der DJ die Titel der gespielten Stücke übereinanderlagern und verschleiern.
Goa-DJs traten in den frühen Zeiten sogar einfach mit zwei DAT-Geräten auf, die jeweils vierstündige am Computer vorbereitete Mixe abspielten. Heute jedoch mixen DJs im Bereich der elektronischen Musik hauptsächlich mit Plattenspielern.
Bekannte Vertreter mit Kultstatus in der Technoszene sind hier zu nennen Dr. Motte, der sich unter anderem als Organisator der „Love Parade“ einen Namen gemacht hat und Marusha, die als Jurymitglied bei „Popstars on Stage“ von sich reden machte. Wer es als DJ so weit bringt, verdient in der Branche viel Geld und man kann durchaus behaupten, dass für die Stars unter den DJs dieser Beruf ein Traumberuf ist.

Dienstag, März 4th, 2008
Disco Plattenspieler

Disco Plattenspieler in der Regel höheren Ansprüchen genügen als Plattenspieler für den privaten Gebrauch.
DJs verwenden neuartige Plattenspieler, wie beispielsweise den Technics SL-1210MK2, aber auch diverse mehr oder weniger verbesserte Nachbauten sind erhältlich. Legendär wurde der direktgetriebene Plattenspieler durch seinen patentierten quarzgesteuerten, innerhalb einer Viertelumdrehung auf Solldrehzahl
beschleunigenden Direktantrieb. Auch mehr als 20 Jahre nach der Einführung der 1200/1210-Serie werden im DJ-Sektor sämtliche Plattenspieler an ihm gemessen: Technics bewarb den MK2 mit dem Slogan: “Zu besichtigen in ihrer Lieblings-
Diskothek”. Mit solchen Disco Plattenspielern ist man in der Lage, die Drehgeschwindigkeit in einem gewissen Prozentbereich stufenlos zu verändern. Beim Technics 1200 bzw. 1210MK2 ist das ±8 %, wobei auch Umbauten existieren, die diesen Bereich auf bis zu ±30 % erweitern. Die später eingeführten Ausführungen wie der M5G erweitern den Bereich auf ±16 % . Hier kann der Pichbereich entsprechend umgeschaltet werden. Dieser Pitchregler ermöglicht es, Musikstücke mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten entsprechend anzugleichen, um einen Beat durchgängig beizubehalten. Durch Manipulation der Abspielgeschwindigkeit verändert sich allerdings zudem stets die Tonhöhe der abgespielten Musik. Darauf lässt sich die englische Bezeichnung Pitch zurückführen, die übersetzt Tonhöhe oder auch Tonlage bedeutet.
Unbegrenzte Kreativität für den aktiven DJ wie Scratchen, Tempowechsel, Beat synchronisieren erlaubt der riemengetriebene PT-1 von Citronic. Der Disco Plattenspieler bietet alle Funktionen, die sich ein DJ wünscht.
Der Schnellstart wird durch Einsatz eines kräftigen Gleichstrommotors mit einem Start-Drehmoment von 0,3kg/cm zusammen mit einem Aluminium Plattenteller gewährleistet.
Ein hochwertiges, vor allen Dingen scratchfähiges MD Tonabnehmersystem ist einer der Eigenschaften des DJ Plattenspielers. Zur Ausstattung gehören weiterhin die Strobelampe für genaue Geschwindigkeitseinstellung, Pitch Control (Geschwindigkeitsregler) +/- 10%, Pitch Bend +/- Tasten zur präzisen Geschwindigkeitsregelung zur Beat-Synchronisation, Klinkenbuchse für Fernbedienung, z.B. vom Mischpult (Remote), Klinkenbuchse für Rückwärtslauf, einstellbares Anti-Skating sowie der einstellbare Nadeldruck. Die Füße mit eingebauten Stoßdämpfern runden das professionelle Erscheinungsbild des PT-1 von Citronic ab.
Dienstag, März 4th, 2008
CD oder Schallplatte?
Bei der Frage, ob CDs oder Schallplatten die bessere Klangqualität wiedergeben, scheiden sich die Geister. Als die CD Mitte der 1980er Jahre eingeführt wurde, wurde sie noch als die technische Neuerung gefeiert. Durch angebliche Nicht-Zerstörbarkeit der Oberfläche durch leichtes Kratzen oder Anfassen einer CD, sollte der Klang nicht leiden und – anderes alle bei Schallplatten – Beschädigungen nicht hörbar sein. Im gewissen Sinne ist dies auch richtig, jedoch können schon geringe Fettflecken auf CDs dazu führen, dass die CD an Stellen „springt“ oder „hakt“, das heißt, an einer Stelle des Musikstückes wird immer wieder die selbe Sequenz gespielt, was natürlich störend ist, weil man zumeist die CD wieder herausnehmen muss.
Eine kleine Verbrauchergruppe hält der Schallplatte nach wie vor die Treue. Hierbei spielen unter anderem nostalgische Aspekte, aber auch individuelle ästhetische Vorteile der Schallplatte gegenüber der CD eine Rolle. Einige Musikliebhaber bevorzugen die Schallplatte wegen ihres angeblich „lebendigeren“, „natürlicheren“ oder „wärmeren“ Klanges. Schallplattenliebhaber erklären diese Vorliebe häufig mit vorgeblichen Unzulänglichkeiten digitaler Aufzeichnungen, wie etwa Quantisierungsfehlern.

Tatsache ist, dass ein relativ hoher Aufwand bezüglich der Wiedergabekette vonnöten ist, um die Unzulänglichkeiten der analogen LP möglichst klein halten zu können: Laufwerk, Kombination Tonabnehmer/Tonarm, Abtastnadelschliff, Phonovorstufe sind hierbei nur die markantesten Komponenten, die die Klangqualität beeinflussen. Messtechnisch bewiesen liegt die Wiedergabequalität des digitalen Compact Disc-Verfahrens eindeutig über dem analogen Nadeltonverfahren. Die Abtastung unterliegt keinerlei Limitierungen bezüglich geometrischer Unzulänglichkeiten und den daraus bei einer LP resultierenden nichtlinearen Verzerrungen und Gleichlauffehlern. Ebenfalls entfällt unter anderem das bei der Schallplatte unvermeidliche Rillen-Grundgeräusch, welches vor allem bei klassischer Musik größere Einbußen in der Dynamik verursacht. Bei der Abwägung dieser Fakten gibt es wohl keinen eindeutigen Vorzug für CD oder Schallplatte. So lange beide Systeme ihre Vorzüge haben, werden sowohl CDs als auch Schallplatten weiterhin produziert.
Dienstag, März 4th, 2008
Alte Schallplatten kaufen
Alte Schallplatten kaufen ist ein Muss für jeden Sammler. Auf Schallplattenbörsen kann man so manche Rarität erwerben und auf der ewigen Jagd nach bisher unbekannten Schätzen – oder gar wertvolle Raubpressungen – kann man als Plattenliebhaber seine Freizeit gut verbringen. Auf den Schallplattenbörsen, die sich in regelmäßigen Abständen in jeder deutschen Stadt oft in großen Hallen einfinden, trifft man immer die gleichen Leute. Ob es gealterte Rocker mit Jeansjacke und langen Haaren sind oder ABBA-Fans auf der Suche nach seltenen japanischen Pressungen ihrer schwedischen Lieblingsband, zu denen sie bereits mit vierzehn getanzt hatten, hier trifft sich die Szene und alle fühlen sich wie eine große Familie. Aber es gibt auch noch kleine Plattenläden, die sich auf bestimmte Genres spezialisiert haben. Hier kann man ebenfalls alte Platten kaufen und die Inhaber sind meistens Freaks, die die Platten aus ihrem Sortiment auswendig kennen. Sie wissen genau, wo sie welche Scheibe von welcher Gruppe oder Interpreten und aus welchem Jahr besorgen können, und das ohne Computer wie bei Saturn, sondern alles aus dem Kopf. Selbst wenn eine Rarität für immer vergriffen scheint. Der „Platten-Dealer“ hat seine Beziehungen und kann alles organisieren. Eigentlich gehören solche Zeitgenossen ins Museum, wo man alte Schallplatten kaufen kann.

Ab und zu kann man selbst auf Flohmärkten alte Schallplatten kaufen. Hier finden sich selbst so seltene Scheiben wie die alten Hits und Schlager aus den 30er Jahren – Heinz Rühmann auf Schellack – das hat nicht nur nostalgischen Wert! Alte Platten zu kaufen ist wirklich eine Beschäftigung für eine aussterbende Spezies. Wenn nachfolgende Generationen in 200 Jahren die alten Scheiben aus den Nachlässen ihrer vergessenen Vorfahren ausgraben: die Vinylplatten kann man dann noch abspielen. Die CDs werden bis dahin unbrauchbar sein!