Archive for April, 2008
Dienstag, April 29th, 2008
Schallplatten auf MP3 brennen
Schallplattenliebhaber, die ihre alten Schätzchen schonen wollen, haben neuerdings die Möglichkeit, ihre Lieblingsstücke in MP3 Format zu brennen. Aber nicht nur zur Schonung der Vinyl-Platten dient das Überspielen, jederzeit kann man unterwegs oder im Urlaub Musik genießen, die von den alten Lieblingsplatten stammt.
Plattenspieler mit USB/SD-MPs Recordern erlauben die Umwandlung der Signale in MP3 Format in einem Gerät. Diese neuartigen Plattenspieler sind technisch auf dem aktuellsten Stand und sind zusätzlich mit Radio-Tuner ausgestattet.
Es ist aber nicht in jedem Fall die Anschaffung eines solchen, meist teuren High-Tech-Plattenspielers notwendig.
Es ist nicht viel Technik oder Aufwand notwendig, um die Analogaufnahme einer Schallplatte auf MP3 zu brennen. Was früher Tonstudios mit teueren Spezialprogrammen erforderte, leistet heute jeder normale PC mit erschwinglicher Software. Über die Jahre hat sich insbesondere das Programm CLEAN von Steinberg dank Funktionsvielfalt und leichter Bedienbarkeit einen Namen gemacht. Die aktuelle Version alle notwendigen Werkzeuge zur Soundbearbeitung. Zu Beginn reinigt man den Plattenspieler und schließt die Stereo-Anlage oder das Cassettendeck an den PC an. Dann überträgt man die Musik. Danach brennt man die Musik auf die CD, USB Stick oder direkt auf den MP3 Player. – Musikaufnahmen verlangen dem PC keine Höchstleistung ab. Jeder PC ab 150 MHz und 64 MB Arbeitsspeicher ist dieser Herausforderung gewachsen. Pro Minute Musik benötigt man für die unkomprimierten WAV-Sounddateien etwa 10 Megabyte Platz auf der Festplatte. Professionelle Soundkarten sind besser abgeschirmt als einfache Modelle und garantieren so einen Klang ohne störende Nebengeräusche – Menschen mit musikalischem Gehör können auf eine hochwertige Soundkarte nicht verzichten. Manche externe Modelle verlegen den Audio-Anschluss an die Vorderfront des PC.

Dienstag, April 15th, 2008
Plattenspieler
Beim Plattenspieler tastet eine Metall-, Saphir- oder Diamantnadel oder auch ein Laser die Rille der Schallplatte ab. Der Tonabnehmer wandelt die Schwingungen der Nadel in schwache elektrische Ströme um, die entzerrt und verstärkt werden müssen, um ein Tonsignal wiedergeben zu können. Beim Abtasten mittels Laser wird das gewonnene Signal ebenfalls auf ausschließlich analogem Weg verarbeitet.
Der Tonabnehmer hängt am Tonarm, welcher zumeist mit einem Gegengewicht, bei einfachen Geräten mit einer Feder ausbalanciert wird. Dabei wird zwischen Radialtonarmen und Tangentialtonarmen unterschieden. Bei einem Tangentialtonarm bewegt sich der Tonkopf auf einer Schiene parallel zum Radius des Plattentellers.
Plattenspieler werden mit verschiedenen Antriebsarten, also der Art wie der Plattenteller in Drehung versetzt wird, hergestellt. Diese unterschiedlichen Antriebsarten sind zum Teil historisch bedingt, zum Teil aber auch entwickelt worden, um verschieden technische Anforderungen zu erfüllen.

Beim Direktantrieb ist die Achse des Plattentellers gleichzeitig die Achse des Antriebsmotors. Bei einigen Modellen ist der Plattenteller Teil des Motors. Hier wirken die Elektromagnete des Motors direkt auf den Plattenteller, bzw. der Plattenteller liegt auf dem Rotor des Motors auf. Die Änderung der Plattentellerdrehzahl wird direkt über die Drehzahländerung des Motors erreicht.
Beim Riemenantrieb wird die Drehung der Motorachse mit einem Gummiriemen oder -band auf den Plattenteller übertragen. Diese Plattenspieler sind weit verbreitet, da der Riemenantrieb eine mechanische Entkopplung zwischen Motor und Plattenteller zulässt, und somit unerwünschte Vibrationen im Plattenteller minimiert werden können.
Beim Reibradantrieb wird die Übertragung der Drehung durch ein Gummirad erreicht. Der Motor treibt das Reibrad an, welches die Drehung auf die Innenseite des Plattentellers überträgt. Dadurch kann eine sehr gute Übertragung des Drehmoments auf den Plattenteller, und somit ein schnelles Hochdrehen des Tellers erreicht werden.
Dienstag, April 1st, 2008
Mischpulte für DJ´s
Mischpulte oder kurz Mixer werden benötigt, um die elektrischen Signale mehrerer Tonquellen zu vereinen um das Mischergebnis dann aufzunehmen oder auch live zu übertragen. Mischpulte für DJs haben mindestens zwei speziell auf Plattenspieler/CD-Player konzeptionierte Eingänge mit RIAA Schneidekennlinien-Entzerrung, die über einen Crossfader überblendet werden können. Preise und Qualität richten sich weniger nach der Ausstattung, als nach hochwertigen Komponenten, so kann beispielsweise der Crossfader in einem hochwertigen Battlemixer leicht mehr kosten, als ein kompletter, gut ausgestatteter Installationsmixer.

Mischpulte für DJs lassen sich in zwei Gruppen einteilen. Zum einen gibt es die DJ Battle Mixer, die für den unmittelbaren Anschluss von zwei Plattenspielern oder CD-Playern konzipiert und in erster Linie auf für die Performance nützliches schnelles Handling ausgelegt sind. Battle Mixer gibt es in den Presiklassen zwischen etwa 400 bis 900 Euro. Der Xone 02 des britischen Herstellers Allen & Heath ist ein Pro Turntablist Mixer mit Studioklangqualität und hypermoderner Ausstattung, der vom Verarbeitungsstandard kaum zu schlagen ist. Die Traditionsmanufaktur aus England baut seit über 30 Jahren Mischpulte, bei denen besonderen Wert auf einen warmen, vollen Klang gelegt wird. Zum anderen werden DJ Mixer für Installationen verwendet, die neben den Plattenspielereingängen noch mehrere weitere Kanäle haben, und beispielsweise in Lokalen oder auch kleinen DJ-Recording Situationen eingesetzt werden. Die Preisspanne liegt hier bei etwa 1.500 bis 2.000 Euro. Hier ist der Der Ecler EVO 5 ist ein vollständig digital aufgebauter Mixer mit 24bit / 96kHz für beste Klangqualität. Er verfügt über eine interne 12-Kanal FireWire Soundkarte, die den Mixer in das perfekte Werkzeug für Produzenten und Live-Acts verwandelt.